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Wanderung/Radtour

Der See „Lille Økssø“, das erosionsloch „Røverstuen“ und das Grab des Pferdes „Hestegraven“

Möchten Sie eine schnelle Wanderung im sagenumwobenen Gebiet um die Höhle „Røverstuen“ (die Räuberstube), „Hestegraven“(das Grab des Pferdes) und den See Lille Økssø? Hier ist Ihre Chance!

Mit diesem Faltblatt bieten wir Ihnen eine Karte sowohl als eine Beschreibung von den Sehenswürdigkeiten, die Sie Möglichkeit haben, unterwegs zu sehen.

Die Tour ist etwa 3 km. lang und die Route ist auf der Karte gezeichnet. Sie können die tour sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad machen, und Sie starten vom Parkplatz beim Restaurant Mosskov Pavillonen.
Wir hoffen, dass dieses Faltblatt Ihnen nutzen kann und wünschen Ihnen eine schöne Tour.

Man startet auf dem Parkplatz und geht durch die Tunnel unter der Bahn, danach biegt man links auf den Kiesweg. Nach etwa 250 m gabelt sich der Weg in ein Y.

Hier in dieser Kreuzung sieht man die alte Eiche „Mosskovegen“. Sie ist etwa 1920 gepflanzt und steht frei mitten im Wald. Es ist eine Tradition, dass die Eiche jede zehn Jahre fotografiert wird um zu sehen, wie sie sich entwickelt.

Nach der Eiche biegt man links auf den Kiesweg und nach der Biegung kann man den kleinen See Lille Økssø sehen. Weiter erreicht man nach 500 m den Aussichtsturm beim See.

Lille Økssø ist ein ganz kleiner See, und wenn man in den Turm aufgeht sieht man dass der See der letzte Rest eines einst viel größeren Sees ist, der langsam zugewachsen ist. Der See ist braunwässrig, sauer, ein dystropher Typ. Er ist von allen Seiten von Schwimmohr umgeben.

Sonst ist er von Torfmoor umgegeben und hier wächst Wollgras, die fleischfressende Pflanze Sonnentau, Schlammsegge und Blumenbinse. Früh morgen sieht man oft Rehwild im freien Bereich.

Nach dem Aussichtsturm fahren Sie nach Süden fort, etwa 300 m bis die Schilder, die nach Hestegraven und Røverstuen zeigen. Hier biegen Sie rechts und nach etwa 150 m erreichen Sie Hestegraven auf Ihrer rechten Hand.

Der Name stammt von einer Sage über ein Gespann Pferde, das durch den Wald fuhr. Plötzlich verschwand die Erde unter den Pferden, das Gespann verschwand in der Tiefe und Hestegraven war gebildet.

Eigentlich beruht die Höhle auf dem kalkhaltigen Untergrund. Wenn das Regenwasser durch die Laubschicht dringt, wird es von Humussäuren versauert. Dann siebt es durch Ritzen in der Erde hinab und löst den Kalk auf. Wenn der Kalk aufgelöst ist, werden kleine Hohlräume gebildet und diese können eines Tages einstürzen.

Man ratet davon ab, ins Grab hinuntergehen, weil mehrere Einstürze passieren können.

Nachdem den Graben angesehen zu haben, kehrt man zum Weg zurück und geht noch etwa 150 m. Danach erreicht man die Räuberstube, die auf der linken Hand ist. Sie ist ganz wie Hestegraven entsteht. Die Sage überliefert, dass die Räuber aus Rold sich hier aufhielten. Hier konnten sie nämlich auf den Reisenden lauern, da sie Schnuren mit Glocken ausgespannt hatten. Wenn die Schnuren von einem Pferd oder Wagen berührt wurden klingelten die Glocken. Damit könnten die Räuber hören dass sie „arbeiten“ sollten. Fussgänger, die aufmerksam waren, konnten über die Schnur klettern oder unterkriechen.

Man kann ruhig in die Räuberstube, die vielleicht das am meisten perfekte Erosionsloch im Wald ist, hinuntergehen. Vollständig kegelförmig, 30 m im Durchmesser un 12 m tief.

Wenn man fertig ist, Räuber zu spielen, geht man auf dem Weg fort und wenn man die Kreuzung erreicht biegt man nach Norden rechts bis man einen quer verlaufenden Weg, Roldvej, trefft. Hier biegt man wieder rechts und nach etwa 500 m sieht man wieder die eiche Mosskovegen. Hier biegt man links und kehrt zurück zum Parkplatz beim Mosskovpavillonen.
Montag, November 10 2008
St. Økssø
St. Økssø
Mosskov
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