Die Kalkminen in Thingbæk ist eines die am meisten eigenartigen Museen in Dänemark, mit einem Standort dicht am Lindenborg Flusstal und Aussicht auf Rold Skov und Rebild Bakker.
Generationen hindurch hat man hier beim alten Thingbæk Mühlhof in offenen Brüchen Kalk gebrochen.
In den Jahren 1926 bis 1956 fand das Kalkbrechen als Bergbau statt, dies wurde doch nie wirklich rentabel.
Der Besitzer, der Bildhauer Anders Bundgård (1864 – 1937) kam auf die Idee, die Mine zu einem Skulpturmuseum zu machen. Der Kern der Ausstellungen wurde Bundgårds eigene Skulpturen, z.B. die originale Gipsmodelle für den Stier „Cimbrer-tyren in Aalborg und das Wiedervereinigungsmonument in Randers.
In einer spezielle Grotte hat Anders Bundgård die ”Auswandergrotte” geschafft. Hier wird in Reliefs über die Auswanderung in die USA erzählt. 1969 auslieh die Gemeinde in Aalborg den Kalkminen Gipsmodelle des Bildhauers CJ Bonnesen. Sie gehören jetzt zur Sammlung.
Die Kalkmine ist auch ein Aufenthaltsort für Fledermäuse – 5 verschiedene Arten. Im Winter, wenn sie im Winterschlaf sind, sieht man, dass die Fledermäuse sich in Spalten und Ritzen im Kalk.
Im Laufe des Jahres gibt es Veranstaltungen mit Konzerten, Kunstausstellungen und Kerzen in der Mine.
Eintritt:
Erwachsene DKK 40 (bei Kerzenlicht 50 DKK)
Kinder (6-12 Jahre) DKK 10 ( bei Kerzenlicht 15 DKK)
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